
Die Zukunft des Frö(h)lich-Platzes – Vier mögliche Szenarien
Die Bürgerinitiative "Frö(h)lich Platz" setzt sich für die Schaffung eines sicheren und menschenfreundlichen Raums im Herzen der Westvorstadt ein. Ziel ist es, einen Quartiersplatz zu etablieren, der als städtisches Wohnzimmer dient und spontane Begegnungen der Anwohner ermöglicht. Dabei sollen die Bedürfnisse der Bewohner in der Stadtplanung berücksichtigt werden.
Am 31. Januar 2025 präsentierten Studierende der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen des Seminars "Placemaking as Grassroots Urbanism" vier Szenarien für die zukünftige Gestaltung des August-Frölich-Platzes.
Diese Szenarien sollen als Grundlage für die Diskussion mit Anwohnern und der Stadtverwaltung dienen, um gemeinsam die bestmögliche Nutzung des Platzes zu erarbeiten und die Lebensqualität im Viertel zu steigern.

1. Platz für Feste
Dieses Szenario verwandelt den Frölich-Platz in einen lebendigen Treffpunkt für Kultur, Kreativität und soziale Begegnungen. An 1 bis 2 gewählten Wochenenden in der warmen Jahreszeit wird der Platz für verschiedene Veranstaltungen genutzt, ohne dass eine grundlegende bauliche Veränderung nötig ist. Stattdessen geschieht die Umgestaltung auf gesellschaftlicher Ebene durch eine gemeinschaftliche Organisation von wiederkehrenden Stadtteilfesten.
Kernidee und Umsetzung
1. Kulturelle Veranstaltungen Konzerte, Open-Air-Theater und Filmvorführungen beleben den Platz und bieten Anwohner*innen und Besucher*innen abwechslungsreiche Unterhaltung. 2. Flohmärkte und Regionalmärkte An bestimmten Wochenenden könnte die gesamte Herrmann-von-Fallersleben-Straße temporär für den Verkehr gesperrt und als Marktfläche genutzt werden. Dies würde den Platz stärker mit der Stadtmitte verbinden. 3. Kreativ- und Mitmach-Workshops Bürger*innen könnten sich aktiv an der Gestaltung beteiligen – etwa durch gemeinsames Bauen von Sitzmöbeln oder durch Gartenprojekte. 4. Temporäre Straßensperrungen Durch zeitlich begrenzte verkehrsfreie Zonen an Wochenenden wird die Nutzung des Platzes sicherer und vielfältiger.
Vorteile des Szenarios
1. Lebendige Nachbarschaft & soziale Begegnungen Der Platz wird zu einem Treffpunkt für alle Generationen und schafft Raum für spontane Begegnungen. Durch die gemeinschaftliche Organisation von Events entsteht ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadtteil. 2. Flexible Nutzung ohne bauliche Eingriffe Der Charakter des Platzes bleibt unverändert, da die Veränderungen durch die Art der Nutzung entstehen. Die temporären Straßensperrungen ermöglichen es, den Raum mutiger und kreativer zu nutzen. 3. Stärkung der lokalen Kultur & Wirtschaft Lokale Künstler*innen, Händler und Initiativen bekommen eine Plattform, um ihre Angebote sichtbar zu machen. Regionale Märkte könnten den Platz stärker mit der Stadtmitte verbinden und die Wirtschaft vor Ort fördern. 4. Erhöhte Aufenthaltsqualität & Nachhaltigkeit Die Kombination aus kulturellen Angeboten und grünen Mitmach-Projekten könnte den Platz attraktiver machen. Nachhaltige Nutzungskonzepte, wie Tauschmärkte oder Urban-Gardening-Initiativen, passen zu den Bedürfnissen einer modernen Stadt.
Herausforderungen & mögliche Nachteile
1. Lärmbelastung für Anwohner Veranstaltungen, besonders Musik-Events, könnten zu Konflikten mit Anwohnern führen. Lösung: Begrenzung der Veranstaltungszeiten. 2. Organisation & Finanzierung Die regelmäßige Umsetzung von Events erfordert engagierte Organisator*innen und ausreichende Mittel. Lösung: Kooperation mit lokalen Vereinen, Kulturinitiativen und Förderprogrammen. 3. Verkehrsprobleme durch temporäre Sperrungen Die Sperrung von Straßen, insbesondere der Herrmann-von-Fallersleben-Straße würde den Regionalbusverkehr beeinträchtigen. Lösung: Klare Kommunikation und Umleitungspläne, um Verkehrsprobleme zu minimieren.
Fazit
Dieses Szenario schafft ein dynamisches, kulturell bereichertes Stadtviertel, ohne kostenintensive bauliche Maßnahmen zu erfordern. Durch kreative Veranstaltungen und flexible Nutzungsformen wird der Frölich-Platz ein Ort für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft. Allerdings müssen Herausforderungen wie Lärmschutz, Organisation und Verkehrsanpassungen bedacht werden, um eine langfristig tragfähige Lösung zu gewährleisten. Jetzt sind Sie gefragt! Was halten Sie von diesem Szenario? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und gestalten Sie die Zukunft des Frölich-Platzes mit.

2. Der Wochenendplatz – Weekend Square
Dieses Szenario verwandelt den August-Frölich-Platz an den Wochenenden in einen dynamischen, inklusiven öffentlichen Raum, der zum Austausch und zur Begegnung einlädt. Durch gezielte temporäre Straßensperrungen entsteht eine autofreie Umgebung, in der sich vielfältige Aktivitäten entfalten können. Unter der Woche bleibt der Platz in seiner aktuellen Form als Verkehrsknotenpunkt bestehen, doch am Wochenende wird er zu einem vielseitigen, lebendigen Treffpunkt für Anwohner*innen und Besucher*innen.
Kernidee und Umsetzung
1. Markt & Kulinarik Ein Bauern- und Flohmarkt lädt zum nachhaltigen Einkaufen ein, während das Café Koriat, Restaurant Apollon, Biebereis und Essensstände für kulinarische Erlebnisse sorgen. 2. Bewegung & Entspannung Morgendliche Yoga-Sessions, ruhige Chill-Bereiche und gemütliche Entspannungszonen schaffen eine Wohlfühlatmosphäre. 3. Spiel & Gemeinschaft Bereiche für Ballspiele und interaktive Freizeitangebote fördern das Miteinander. 4. Kreative & kulturelle Nutzung Multifunktionale, mobile Möbel ermöglichen flexible Nutzungen und geben den Besuchern Freiraum zur Gestaltung. Festinstallierte Bänke (mother-benches) dienen unter der Woche als Aufbewahrung für andere Sitzmöbel, damit am Wochenende eine schnelle Bespielung des Platzes möglich wird. Bewegliche Leinwandflächen dienen als Flächen für künstlerischen Ausdruck, Informationsaustausch und Open-Air-Kino. Live-Auftritte und Silent-Discos sorgen bis in die Abendstunden für Unterhaltung, ohne Anwohner durch Lärm zu stören.
Vorteile des Szenarios
1. Flexible Nutzung des Stadtraums Während der Woche bleibt der Platz wie gewohnt nutzbar, während er am Wochenende zu einem lebendigen Treffpunkt wird. Die temporären Veränderungen erfordern keine, bzw. nur punktuelle, baulichen Eingriffe und können an Bedürfnisse angepasst werden. 2. Förderung von Gemeinschaft und sozialem Austausch Durch die Vielfalt der Angebote entsteht ein Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen und Interessen. Die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung stärkt die Identifikation der Bewohnenden mit ihrem Stadtteil. 3. Nachhaltigkeit & lokale Wirtschaft Ein Wochenendmarkt mit regionalen Produkten fördert nachhaltigen Konsum und stärkt lokale Händler. Flohmärkte bieten eine Plattform für den Austausch und Wiederverwendung von Gegenständen. 4. Mehr Aufenthaltsqualität & kulturelle Vielfalt Bewegliche Möbel, Pflanzeninseln und künstlerische Elemente erhöhen die Attraktivität des Platzes. Das abwechslungsreiche Programm mit Sport, Musik und Kunst spricht verschiedene Zielgruppen an.
Herausforderungen & mögliche Nachteile
1. Verkehrliche Auswirkungen Die temporäre Sperrung der Straßen erfordert eine gute Planung und Kommunikation, um Verkehrsprobleme zu minimieren. Alternative Routen müssen für Auto- und Busfahrer klar ausgeschildert sein. 2. Logistik & Organisation Der regelmäßige Auf- und Abbau der mobilen Infrastruktur erfordert engagierte Organisationsteams und finanzielle Mittel. Lösung: Kooperation mit Stadtverwaltung, Anwohner*innengruppen und lokalen Unternehmen. 3. Lärmbelastung für Anwohner Abendveranstaltungen wie Silent-Discos reduzieren Lärmprobleme, aber es muss dennoch Rücksicht auf Anwohner*innen genommen werden. Lösung: Begrenzung der Lautstärke für Live-Musik und klare Regeln zu Veranstaltungszeiten.
Fazit
Das Wochenendplatz-Szenario schafft eine vielseitige Nutzung des öffentlichen Raums, die sowohl Erholung als auch kulturelle Aktivitäten vereint. Die Kombination aus Markt, Sport, Kunst und Begegnung bietet einen Mehrwert für die gesamte Nachbarschaft, ohne permanente bauliche Veränderungen zu erfordern. Die größten Herausforderungen liegen in der Verkehrsplanung, Organisation und der Balance zwischen Belebung und Rücksichtnahme auf Anwohner. Jetzt sind Sie gefragt! Was halten Sie von diesem Szenario? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und gestalten Sie die Zukunft des Frölich-Platzes aktiv mit.

3. Der Frölich-Platz als „Woonerf“ – Ein geteilter, sicherer Nachbarschaftsraum
Dieses Szenario verfolgt das Ziel, einen sicheren und einladenden nachbarschaftlichen Platz zu schaffen, der Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Autofahrer*innen gleichberechtigt einbindet. Inspiriert vom niederländischen Konzept des „Woonerf“ (Wohnumfelds) wird der Platz in einen „Shared Space“ verwandelt – einen geteilten Raum, in dem alle Verkehrsteilnehmer*innen auf Augenhöhe agieren. Durch eine sanfte bauliche Umgestaltung soll eine harmonische Verbindung zwischen den angrenzenden Bereichen geschaffen werden, während gleichzeitig die Aufenthaltsqualität und Sicherheit erhöht werden.
Kernidee und Umsetzung
1. Anhebung der Platzfläche Der Platz wird leicht angehoben, sodass eine visuelle Unterscheidung von den umliegenden Straßen entsteht. Dies sorgt dafür, dass Autofahrer*innen langsamer fahren und bewusster mit anderen Verkehrsteilnehmer*innen interagieren. 2. Integration eines „Shared Space“-Konzepts Es gibt keine klaren Trennungen zwischen Gehweg, Fahrbahn und Aufenthaltsbereichen, was zu einer Verkehrsberuhigung führt. Die Straße geht nahtlos in den Platz über, wodurch Barrieren verschwinden und eine offene Platzfläche entsteht. 3. Verbindung zwischen Kirche und umliegender Bebauung Der Platz stärkt die räumliche Beziehung zwischen der Kirche und dem gegenüberliegenden Häuserblock. Bestehende gepflasterte Kurven werden genutzt, um die Platzstruktur organisch einzufügen. 4. Platzgestaltung mit Grünflächen & Stadtmöbeln Pflanzen und kleine Grünflächen dienen als sanfte Abgrenzung zu den umliegenden Straßen und schaffen eine einladende Atmosphäre. Die „Zukunftsmaschine“ als zentrales Stadtmöbel zieht Aufmerksamkeit auf sich und regt zur aktiven Beteiligung und Diskussion über die Zukunft des Platzes an. Zusätzliche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, fördern soziale Interaktion und stärken die Nachbarschaftsgemeinschaft. 5. Anpassung des Straßenraums Ein Teil der gepflasterten Fläche vor der Kuchenmanufaktur könnte angehoben werden, um die Verkehrsberuhigung zu unterstützen. Nur zwei Regionalbushaltestellen müssten angepasst werden, um das Konzept umzusetzen.
Vorteile des Szenarios
1. Sicherheit & Verkehrsberuhigung Autofahrer*innen reduzieren ihre Geschwindigkeit, da sie sich den Raum mit Fußgänger*innen und Radfahrer*innen teilen. Weniger Unfallgefahren und eine insgesamt angenehmere Verkehrsführung. 2. Mehr Aufenthaltsqualität & soziale Interaktion Der Platz wird als einladender, urbaner Innenraum wahrgenommen, der Begegnungen und gemeinschaftliches Leben fördert. Durch Sitzmöbel und Grünflächen entsteht ein neuer sozialer Treffpunkt. 3. Nachhaltige Stadtgestaltung Statt einer vollständigen baulichen Umgestaltung wird die bestehende Struktur clever genutzt und weiterentwickelt. Grünflächen verbessern das Mikroklima und tragen zur Biodiversität bei. 4. Stärkung der lokalen Identität Der Platz verbindet wichtige städtische Elemente wie die Kirche, Gastronomie und Wohnhäuser zu einer kohärenten Einheit. Das zentrale Stadtmöbel („Zukunftsmaschine“) lädt zur aktiven Mitgestaltung der Stadt ein.
Herausforderungen & mögliche Nachteile
1. Gewöhnung an das „Shared Space“-Prinzip Autofahrer*innen müssen sich an die neue Verkehrsführung anpassen. Lösung: Klare Bodenmarkierungen und Bewusstseinsbildung durch Informationskampagnen. 2. Notwendige bauliche Anpassungen Die Anhebung der Platzfläche erfordert Bauarbeiten, die mit Kosten und temporären Einschränkungen verbunden sind. Lösung: Eine schrittweise Umsetzung und Finanzierung durch städtische Förderprogramme. 3. Mögliche Verkehrsbehinderungen Die Umgestaltung könnte Auswirkungen auf den Verkehrsfluss haben, insbesondere auf Buslinien. Lösung: Koordination mit dem öffentlichen Nahverkehr, um alternative Lösungen zu entwickeln.
Fazit
Dieses Szenario bietet eine innovative, sichere und nachbarschaftliche Lösung für den Frölich-Platz. Der „Shared Space“-Ansatz schafft eine gleichberechtigte Verkehrsfläche, die Autofahrer*innen zum Langsamfahren anregt und Fußgänger*innen sowie Radfahrer*innen mehr Raum gibt. Die Gestaltung mit Grünflächen, Sitzgelegenheiten und der Zukunftsmaschine als kreatives Stadtmöbel macht den Platz zu einem attraktiven Treffpunkt für die Nachbarschaft. Jetzt sind Sie gefragt! Was halten Sie von diesem Szenario? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und gestalten Sie die Zukunft des Frölich-Platzes aktiv mit.

4. Der Frölich-Platz als interaktiver, fußgängerfreundlicher Erlebnisraum
Dieses Szenario stellt eine visionäre, ökologisch nachhaltige und zukunftsorientierte Neugestaltung des August-Frölich-Platzes vor. Im Fokus steht die Schaffung eines attraktiven, spielerischen und barrierefreien Stadtplatzes, der insbesondere für Kinder, Familien und Fußgänger gestaltet wird. Durch eine veränderte Verkehrsführung, interaktive Elemente und natürliche Gestaltung wird der Platz zu einem einladenden Ort der Begegnung, Bewegung und Entspannung.
Kernidee und Umsetzung
1. Fußgängerfreundliche Gestaltung & Verkehrsberuhigung Der Platz wird vollständig für den Fußgängerverkehr geöffnet und für Fahrzeuge gesperrt, während ein Radweg die Durchfahrt ermöglicht. Zudem werden die beiden Bushaltestellen verlegt, sodass der gesamte Bereich uneingeschränkt von Fußgängern genutzt werden kann. 2. Spiel- und Erlebniszonen Spielplatz mit Geräten für Kinder: Der Spielplatz wird südlich der Kirche angelegt, sodass die Sicht auf das Gebäude ungestört bleibt. Er bietet Raum für Bewegung, Spaß und soziale Interaktion und lädt Kinder und ihre Familien zum Verweilen ein. Bespielbare Brunnen mit kleinen Wasserbecken: Im nördlichen Teil des Platzes entsteht eine künstlerisch gestaltete Wasserfläche, die sowohl spielerisch genutzt werden kann, als auch zur ästhetischen Aufwertung des Stadtraums beiträgt. Gleichzeitig bietet sie an heißen Tagen eine praktische Möglichkeit zur Abkühlung und steigert so die Aufenthaltsqualität. Gemütlicher Sitzbereich mit Bühne: Gegenüber der Kirche, in direkter Nähe zum bestehenden Café. Gastronomie & Kultur wird der Platz durch eine Bühne für temporäre Aufführungen genutzt. 3. Naturnahe Gestaltung & ökologische Innovation Der Lottebach, der derzeit unterirdisch verläuft, soll wieder an die Oberfläche gebracht werden. Dies ermöglicht spielerische Wassernutzung für Kinder. Das fließende Wasser könnte das Mikroklima verbessern und den Platz im Sommer kühlen. Die Platzgestaltung folgt einer organischen, fließenden Formensprache, die natürliche Bewegungsmuster und Aufenthaltsqualität unterstützt. Grüne Elemente wie Bäume, Pflanzen und kleine Naturinseln schaffen eine angenehme, nachhaltige Atmosphäre. 4. Flexible Nutzung & offene Programmgestaltung Die zentrale Hauptroute bleibt frei für temporäre Aktivitäten, von Straßentheater über Pop-up-Stände bis hin zu sportlichen Events. Die Planung ist partizipativ ausgerichtet, sodass zukünftige Veränderungen an die Bedürfnisse der Anwohner*innen angepasst werden können.
Vorteile des Szenarios
1. Maximale Aufenthaltsqualität für Fußgänger*innen und Familien Der Platz wird barrierefrei, kindersicher und für alle Generationen einladend gestaltet. Zahlreiche Sitzgelegenheiten, Wasserspiele und begrünte Flächen schaffen eine urbane Wohlfühloase, die zum Verweilen und Entspannen einlädt. 2. Spiel, Kunst & Interaktion im öffentlichen Raum Die Kombination aus Spielplatz, Wasserflächen und einer offenen Bühne schafft vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen. Der spielerische Aspekt trägt zur Belebung des öffentlichen Raums bei und fördert Begegnung, Aktivität und Freude im urbanen Umfeld. 3. Ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung Die Freilegung des Lottebachs trägt zur Förderung der Biodiversität bei, verbessert das Stadtklima und schafft eine natürliche Wasseroase im urbanen Raum. Gleichzeitig helfen großzügige Grünflächen, Hitze zu reduzieren und die Lebensqualität spürbar zu steigern. 4. Flexibilität & Zukunftsorientierung Das Konzept ist flexibel gestaltet und bleibt offen für neue Ideen sowie zukünftige Anpassungen. Zudem kann die Umgestaltung unabhängig von der zukünftigen Nutzung des Busbahnhofs umgesetzt werden.
Herausforderungen & mögliche Nachteile
1. Verlegung der Bushaltestelle & Verkehrsanpassung Die Neupositionierung des öffentlichen Nahverkehrs erfordert eine sorgfältige Planung, um eine optimale Anbindung sicherzustellen. Daher ist eine enge Abstimmung mit der Stadtverwaltung und den ÖPNV-Betreibern essenziell, um eine funktionale und nachhaltige Lösung zu entwickeln. 2. Kosten und baulicher Aufwand Die Umgestaltung des Platzes erfordert sowohl technische als auch finanzielle Ressourcen. Eine mögliche Lösung besteht in der Mitfinanzierung durch nachhaltige Entwicklungsprogramme, um eine langfristige und zukunftsorientierte Realisierung des Projekts zu ermöglichen. 3. Akzeptanz & Nutzungsvielfalt Einige Anwohner*innen könnten der vollständigen Sperrung für Autos kritisch gegenüberstehen. Daher ist eine intensive Bürgerbeteiligung essenziell, um verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen und den Platz so inklusiv und bedarfsgerecht wie möglich zu gestalten.
Fazit
Dieses Szenario verwandelt den Frölich-Platz in einen zukunftsweisenden, kinderfreundlichen und ökologischen Erlebnisraum. Die Kombination aus grüner Gestaltung, spielerischen Elementen, Wassernutzung und flexibler Platznutzung macht ihn zu einem einzigartigen Ort der Begegnung. Die größten Herausforderungen liegen in der Freilegung des Lottebachs, der Anpassung des Verkehrs und der Finanzierung, doch die langfristigen Vorteile für Stadtklima, Lebensqualität und soziale Interaktion sind erheblich. Jetzt sind Sie gefragt! Was halten Sie von diesem Szenario? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und gestalten Sie die Zukunft des Frölich-Platzes aktiv mit.
Jede dieser Ideen bietet unterschiedliche Möglichkeiten, um den Platz attraktiver und lebenswerter zu gestalten. Die Initiative lädt alle Interessierten ein, sich an der Diskussion zu beteiligen und gemeinsam mit der Stadtverwaltung eine optimale Lösung für die Zukunft des Frö(h)lich-Platzes zu entwickeln.
Deine Meinung zählt
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,
die Bürgerinitiative „Frö(h)lich Platz (KaKi)“ setzt sich für eine nachhaltige und gemeinschaftliche Gestaltung des August-Frölich-Platzes ein. Im Rahmen eines Workshops wurden vier mögliche Zukunftsszenarien entwickelt. Wir möchten Ihre Meinung dazu erfahren, um den Platz nach den Wünschen der Bewohner zu gestalten.
Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um die folgenden Fragen zu beantworten. Ihre Rückmeldungen fließen in die weiteren Planungen ein.
Hast du eine Idee für den Platz?
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